Die Evangelische Kirche
An der Ostecke des Platzes steht die Kirche der evangelischen
Gemeinde. Sie wurde mit Unterstützung durch das
Gustav-Adolf-Werk erbaut und konnte 1909 eingeweiht werden, 1984
ist ihre Innenausstattung erneuert worden.
Lange Zeit begaben sich die Evangelischen zur Kirche entweder
nach Hoyerswerda oder nach Groß Särchen bzw. Oßling. Seit der
Erbauung der Wittichenauer Kirche bis Mitte der Sechziger Jahre
wurde die Gemeinde durch Pfarrer und Vikare der Johanneskirchengemeinde
Hoyerswerda versorgt.
Am 1. Januar 1966 wurde die evangelische
Gemeinde eine selbständige Kirchgemeinde mit eigenem Pfarrer,
der in das ehemalige Küsterhaus einzog. Zusammen mit Spohla
(überwiegend evangelisch) und den übrigen Ortsteilen Keula,
Neudorf, Brischko, Hoske, Kotten, Saalau, Sollschwitz und
Dubring wurde diese Pfarrstelle gebildet.
Heute zählen etwa 600
Gemeindeglieder zur evangelischen Gemeinde. In Spohla finden
Gottesdienste monatlich einmal in der Friedhofskapelle statt.
Seit 2001 ist die Wittichenauer evangelische Kirchgemeinde
pfarramtlich mit der Kirchgemeinde in Groß Särchen verbunden.

