Die Sollschwitzer Kapelle
Seit 1716 steht das "Kirchlein" in Sollschwitz. „Sponsor“ des Baues war Lukasch Jachometz, der im Schlesischen eine Pfarrstelle hatte.
Er stammte aus Dörgenhausen und wollte seinem Geburtsort die Steine für ein Gotteshaus schenken. Die Dörgenhausener Bauern wollten aber mehr und lehnten ab, den nötigen Kalk selbst zu besorgen. Erzürnt über diesen Geiz ließ Jachometz die Steine wieder abfahren, in Hoske entstand daraus eine Brücke, der Rest wurde für die Sollschwitzer Kapelle verwendet.
1842 wurde das Kirchenschiff erhöht und war nun so stattlich, dass während der Erneuerung der Wittichenauer Kirche 1863 hier jeden Sonntag die
Messe für ganze Kirchengemeinde gelesen wurde.
Das Kirchlein ist ein schlichter Barockbau mit Walmdach und einem Dachreiter.
Tipp: www.sollschwitz.de

