Rachlau, auf sorbisch Rachlow, heißt wohl „Ort eines Rachel“. In der Nazizeit sollten die Ortsnamen sorbischen Ursprungs ausgetilgt werden. Hoske hieß deshalb übrigens bis 1945 Elsterrode, Rachlau wurde Wiesdorf genannt.
Geschichtliches zu Rachlau und Hoske: Erstmals schriftlich erwähnt wurden die beiden Dörfer im 14. Jahrhundert (1318 und 1374), doch sie sind sicher schon lange vorher entstanden. Die dürftigen Böden und die häufigen Überschwemmungen durch die Schwarze Elster werden den Bauern hier in alten Zeiten so manche Sorge bereitet haben, 1419 wird Rachlau daher als „Sorgewitz“ erwähnt.
Mit dem Wiener Kongress 1815 kam ein Teil der Oberlausitz von Sachsen zu Preußen. Südlich von Rachlau verlief die Landesgrenze, einen alten Grenzstein finden wir noch heute am Wege nach Commerau.
Nach mehrmaligem Wechsel, 1945 zu Sachsen, 1952 zum Bezirk Cottbus (Brandenburg), gehören Hoske und Rachlau seit 1990 zum Bundesland Sachsen.
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