Geschichtliches: 1248 wurde „Chotin“ in einem Schriftstück des Kloster St. Marienstern zuerst urkundlich erwähnt. 1429, als die Hussiten nach ergebnislosen Friedensverhandlungen die Lausitz heimsuchten, wurde auch Kotten zerstört, der Flurname Koćina erinnert noch an den Platz, wo damals das Dorf stand.
Die Kottener Kapelle wurde 1750 erbaut. Aber aus alten Beric
hten geht hervor, dass es hier vorher schon eine „uralte kleine Kapelle ohne Tür, Eingang am Dache“ gab.
Johann Serbin, Kanonikus und Pfarrer im 17. Jahrhundert stammte von hier. Er bemühte sich besonders um die Popularität des Wallfahrtortes Rosenthal; er führte 1680 wegen der Pest die noch heute übliche Prozession nach Rosenthal an. 1668 reiste er nach Wien zu Kaiser Leopold und erwirkte einen kaiserlichen Schutzbrief gegenüber dem protestantenfreundlichen Erlass des sächsischen Kurfürsten.
1896 vernichtete ein Großfeuer fast sämtliche Gehöfte in Kotten. Auch mit Überschwemmungen hatten die Kottener oft zu kämpfen, bis um 1960 die Schwarze Elster reguliert wurde.
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