Bemerkenswertes:
Der Stampftrog einer Hirsemühle
In der Nähe der Kapelle in Keula liegt ein etwa 3,5 Meter langer Granitblock, der aus der am Ende des 19. Jahrhunderts abgerissenen Mittelmühle im Wald zwischen Wittichenau und Dubring stammt. In der
Mühle wurde Hirse verarbeitet, der Steinblock diente als Stampftrog mit mörserartigen Vertiefungen. Hirse war früher ein wichtiges Nahrungs- und Futtermittel, das als Mehl oder Grütze zur Suppe, zu Hirsebrei und auch als Brotgetreide verwendet wurde.
Der Storchenhorst
Der Weißstorch hat nachweislich seit etwa 1930 in Keula Brutplätze auf den
Scheunendächern gefunden. Nachdem Abriss- und Bauarbeiten den regelmäßigen Besuch der Störche zeitweilig unterbrochen haben, sind seit 1978 wieder in jedem Jahr Jungstörche erbrütet worden.
Der Horst auf einem Scheunenfirst ist für den aus Hoyerswerda kommenden Besucher nicht zu übersehen.

