Dubring (Dubrjeńk)

Dubring, nur wenige Kilometer in westlicher Richtung von Wittichenau entfernt,  ist seit 1994 Ortsteil.
Der Name, sorbisch Dubrjenk, ist vom alt-sorbischen dub = Eiche abgeleitet und bedeutet „Siedlung im Eichenwald“. In der Hitlerzeit wurde das Dorf in Eichhain umbenannt, weil der sorbische, also nicht-deutsche, Name verschwinden sollte.

Geschichtliches: Die ersten gesicherten Hinweise auf das Dorf Dubring stammen aus dem 14. Jahrhundert. Damals wurde der Besitzwechsel zum Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau angezeigt, zu dem seit dessen Gründung 1248 schon einige Nachbarorte gehörten. Im Jahre 1500 verkauften die Herren von Schönburg aus Hoyerswerda das unwegsame Moorgebiet bei Dubring an das Kloster St. Marienstern.

Mit der Oberlausitz hat Dubring in der Vergangenheit mehrmals die Staatszugehörigkeit gewechselt. Im Zuge des Wiener Kongresses 1815 musste ein großer Teil der Oberlausitz von Sachsen an Preußen abgetreten werden, die Landesgrenze verlief südlich des OrtesRestauriertes Kreuz in Dubring.
1945 wurde der Kreis Hoyerswerda wieder sächsisch, kam 1952 dann aber zum brandenburgischen Bezirk Cottbus und 1990 wieder zurück zu Sachsen.

Dubring war ursprünglich ein „Sackgassendorf“, das nur einen Zugang von der Südseite hatte. Erst im 18. Jahrhundert wurde die Straßenverbindung nach Scheckthal geschaffen. Der Ort hatte deshalb früher eine Anlage, die gut zu verteidigen war.

Der wichtigste Erwerbszweig war für viele Jahrhunderte die Landwirtschaft. 1905 begann dann der Aufschluss des Steinbruchs Dubring, hier fanden viele Männer aus dem Dorf Arbeit.

Tipp: Das Dubringer Moor

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