St. Martin
Martin von Tours war ein Offizier des Römischen Kaisers.
Der Legende nach begegnete ihm in einer kalten Winternacht ein Bettler, der
in Lumpen gekleidet vor Kälte wimmerte.
Martin nahm sein Schwert, schnitt seinen Mantel durch und gab die eine Hälfte dem Armen, die andere Hälfte legte er sich selbst um.
In der folgenden Nacht soll Martin Jesus Christus im Schlaf erschienen sein. Er soll jenes Mantelstück getragen haben, das Martin dem Bettler am Abend gegeben hatte.
Wie wird der Martinstag bei uns gefeiert?
Am 11. November feiern die Kinder unserer Gemeinde den St. Martins – Tag.
Die Martinslaternen werden in den Kindergärten und im Unterricht der Grundschule gebastelt.
Wenn es draußen anfängt zu dämmern, treffen sich die kleinen und die großen Leute am Feuerwehrdepot und ziehen zum Gedenken an St. Martin mit leuchtenden Laternen durch die Straßen der Stadt, begleitet von einem auf einem Schimmel sitzenden und als römischer Soldat verkleidetem Reiter, der mit einem roten Mantel den Heiligen Martin darstellt, die Teilung des Mantels an den Bettler wird auch nachgestellt.
Bei dem Umzug werden traditionelle Martinslieder gesungen.
Der Heilige Martin führt den Zug der vielen Lampignons an, bis auf dem Markt Halt gemacht wird.
Inmitten des Marktes gibt es ein Lagerfeuer, um das sich die vielen kleinen und großen Leute gesellen und sich die Geschichte des St. Martins anschauen und anhören.
Zum Abschluss des Umzuges werden leckere Martinshörnchen an die Kinder verteilt, welche sie mit anderen Kindern teilen, um den Heiligen Martin zu ehren.
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